{"id":3491,"date":"2022-06-07T08:46:25","date_gmt":"2022-06-07T08:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/mensch3000.ch\/2022\/06\/07\/internet-kommentare\/"},"modified":"2024-02-26T11:46:32","modified_gmt":"2024-02-26T11:46:32","slug":"internet-kommentare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/2022\/06\/07\/internet-kommentare\/","title":{"rendered":"Internet Kommentare"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><h1 class=\"w-post-elm post_title align_center entry-title color_link_inherit\">Internet Kommentare<\/h1><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p style=\"text-align: center;\">Platten wie diese k\u00e4men in einer normalen, durch kalkulierendes Budgetdenken gepr\u00e4gten Firma nie zustande. Ihre Voraussetzung ist ein geradezu fanatischer Idealismus, ihr N\u00e4hrboden eine bedingungslose Liebe zur Musik.<br \/>\n(Klaus Frederking &#8211; Stereo Magazin)<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>vom Bad Alchemist (Januar 2012)<br \/>\nTHE PEENI WAALI ALL STARS\u00a0<b>ShabTab<\/b>\u00a0(Mensch Music, AGR 017):<br \/>\nSo alle 5 bis 4 Jahre legt der Mensch ein Ei, zuletzt\u00a0<i>Sha<\/i>\u00a0(2006), davor\u00a0<i>The Eve of Peeni Waali\u00a0<\/i>(2000).<br \/>\nWer tiefer gr\u00e4bt, st\u00f6\u00dft auf\u00a0<i>Kulu Hatha Mamnua<\/i> (1982), und \u00fcberhaupt war Fizz\u00e8 mit dabei bei der &#8216;Imagin\u00e4ren Folklore&#8217; von Nimal, Man\u0153uvres D&#8217;Automne, L&#8217;Ensemble Ray\u00e9.\u00a0 Sein Herz schl\u00e4gt f\u00fcr etwas, das als &#8216;Weltmusik&#8217; zu doof getauft, besser &#8216;Menschmusik&#8217; oder<br \/>\n&#8216;Von Mensch zu Mensch Musik&#8217; hei\u00dft. Dub ist das Zauberwort und l\u00e4sst Fizz\u00e8 vereinen, was ihm ans Herz gewachsen ist:<br \/>\nMarc\u0153ur, Rico, Holmer, Kwesi Johnson, Ellington, Dylan, Porter, Rota&#8230; Er kommt mir vor wie EMBRYOs Alpini Waali.\u00a0 Alan Kushan (Weltmusikgr\u00f6\u00dfe mit dem Samsara Sound System etc. und in Kollaboration mit<br \/>\nPharaoh&#8217;s Daughter schon auf Tzadik zu h\u00f6ren), der schon ein guter Geist bei\u00a0<i>Sha\u00a0<\/i>gewesen ist, wurde nun mit seiner Santur einer der Chefk\u00f6che bei Fizz\u00e8s &#8216;Nouvelle cuisine orientale&#8217;. Der Diaspora-Iraner und K\u00fcnstler-Vagabund, der mit engagierter Poesie an einer Gegenwelt<br \/>\nzur &#8216;Islamo-faschistischen Unterdr\u00fcckung&#8217; festh\u00e4lt, w\u00fcrzt den musikalischen Mischmasch nicht blo\u00df, er mischt sein ganzes K\u00f6nnen und Wollen mit ein. Sein persisches Hackbrett, sein Gesang und<br \/>\nFizz\u00e8s Fl\u00f6ten sind das Doppelherz der Musik, dazu mischt Fizz\u00e8 Blasmusik von Posaune,\u00a0 Saxophon, Tuba, Euphonium, Klarinetten und Alph\u00f6rnern (Rico Rodriguez, Steve Gregory, Dean Frazer, Shirley Hoffmann, Roland Dahinden, Paul Haag), Cello (Raphael Zweifel), Akkordeon (er selbst und Tobias Morgenstern), Gitarre (Hubert Osterwalder) und nicht zuletzt<br \/>\nHammondorgel (wiederum er selbst, aber auch Barbara Dennerlein mit zwei swingenden Solos). Eins davon versch\u00f6nt das Titelst\u00fcck, ein sohlenkitzelndes Balkant\u00e4nzchen aus dem Fundus der Amsterdam Klezmer Band mit Barraka el Farnatshi-Touch und Mitswingzwang. Bei &#8216;From Mahabad to St-Sa\u00ebns&#8217; schl\u00e4gt Kushan den Bogen von seinem Geburtsort zur franz\u00f6sischen Klassik, singt dazu aber den im Iran altbekannten Text von &#8216;Morgh-e Sahar&#8217;, Mashups und Bastard Pop sind eine Peeni Waali-Spezialit\u00e4t. &#8216;Widmung an HaFis&#8217; singt ohne Worte nicht wirklich zum Lob des Dichters, der Goethe zu seinem &#8216;Diwan&#8217; anregte, sondern meint die Noten Ha und Fis. Zu Maultrommel und Wahwah macht Kushan in einer funky Fukushima Dub-Version den &#8216;Shama Nin_Jah Pan&#8217;, der f\u00fcr die \u00f6kologische Wende pl\u00e4diert. &#8216;Five Bells over Tokyo&#8217; erneuert die Freundschaft mit Morgan Fisher, der zu moorsoldatischer Santur- und Fl\u00f6tenmelancholie auf seinen Keyboardsrarit\u00e4ten klimpert.<br \/>\nSteeldrums leiten \u00fcber zum hymnischen, rhyth\u00admisch komplexen &#8216;Shabnam&#8217; und seinem opulent orchestrierten Orient exotique.<br \/>\nBei &#8216;Buddah on the frogs&#8217; l\u00e4sst Kushan Arabesken aus seinem Mund wuchern zu Dschungel\u00adsound, Alphornbordun und Gitarrenpathos, das einem das Herz auswringt. &#8216;Ridaan&#8217; schei\u00dft als aggressiver Rock mit heiser zornigem Biss auf jede Religion, die Gedankenfreiheit und Frauen unterdr\u00fcckt, die verfolgt, einsperrt und mordet. &#8216;Nouvelle cuisine orientale&#8217; kocht Indisch mit Hackbrett, Milchtopfpercussion und raffiniertem Klingklang von K\u00fcchenutensilien (Pascal Cuche). Die &#8216;Internationale&#8217; auf einer Spieluhr f\u00fchrt zuletzt zu einer zartbitteren Instrumentalversion von<br \/>\nRobert Wyatts &#8216;Mass Medium&#8217;. Bitter, weil die Medien daf\u00fcr sorgen, dass nur Wenige aufwachen, um reinen Tisch zu machen, und weil das letzte Wort in der Wirklichkeit oft ein leeres Wort bleibt. Es lautet <i>Menschenrecht<\/i> und ist die Glut in dieser Menschen-Musik, die Jamaika grenzenlos an die Mongolei grenzen l\u00e4sst, die Schweiz an Peru, Uganda an den Balkan.<br \/>\nFizz\u00e8 fischt nach Komplimenten, wenn er sich bescheiden &#8216;\u00d6lfass Animist in M\u00fcll Moll&#8217; nennt, er ist ein &#8216;Leuchtturm der Hoffnung&#8217;, ein Indianer f\u00fcr Morgen, ein endemisch unorthodoxer &#8216;Mustafa Pum Pum&#8217;,<br \/>\nder einem Star wie Betty Legler ein verf\u00fchrerisches &#8216;Hidden Dreams&#8217; von White Noise singen l\u00e4sst und das zwischen Beethoven und Glass sandwicht. Irre genug? Ach, wenn&#8217;s doch nur mehr so verr\u00fcckte<br \/>\nH\u00fchner g\u00e4be,\u00a0<i>who know the secrets of our yearnings<\/i>. \u00a0[BA 72 rbd]<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"w-image align_center\"><div class=\"w-image-h\"><img width=\"1024\" height=\"665\" src=\"https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/rolston-1024x665.jpg?wsr\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/rolston-1024x665.jpg 1024w, https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/rolston-300x195.jpg 300w, https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/rolston-800x520.jpg 800w, https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/rolston-600x390.jpg 600w, https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/rolston.jpg 1104w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Rezensionen<br \/>\nVon:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=reviewer&amp;left=reviewer&amp;top=reviews&amp;reviewercont=20\">Achim Breiling<\/a>\u00a0<a title=\"Feedback zu dieser Rezension direkt an den Rezensenten\" href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=feedback&amp;review=9084\">@<\/a><\/p>\n<p>Schwarz, sehr viel Schwarz und etwas Weiss gibt es auf dem Cover von &#8220;Kulu\/Manoeuvres&#8221; zu sehen. D\u00fcster, geheimnisvoll, eosterisch und exotisch wirkt das Bildwerk, erinnert aber auch an Kunstwerke vom schwarzen Kontinent. Die meisten der beteiligten Musiker kommen allerdings aus der Schweiz. Gilles &#8220;Dizzi&#8221; Rieder und Fizz\u00e8 heissen die beiden K\u00f6pfe hinter dieser Musik. Fizz\u00e8, meist an verschiedenen Tasten t\u00e4tig, war einst Tourbegleiter des schweizer RIO-Avantgarde-Urgesteins D\u00e9bile Menthol, bei denen Rieder das Schlagzeug bediente, spielte aber auch auf der ersten LP von Nimal und zusammen mit\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=2088\">Albert Marc\u0153ur<\/a>\u00a0und Lars Hollmer (<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=339\">Samla Mammas Manna<\/a>).<\/p>\n<p>Seine erste LP ver\u00f6ffentlichte Fizz\u00e8 1986 auf dem eigenen Label Mensch Records. Schon auf &#8220;Kulu Hatha Mamnua&#8221; war Gilles V. Rieder als Perkussionist beteiligt, und auf der zweiten Mensch-LP &#8211; &#8220;Manoeuvres D&#8217;Automne&#8221; &#8211; ist er der Hauptkomponist. 1996 erschienen beide LPs auf einer CD. &#8220;Kulu\/Manoeuvres&#8221; ist aber nicht einfach nur einer der \u00fcblichen Twofers. Die St\u00fccke der urspr\u00fcnglichen LPs wurden teilweise neu abgemischt, neu miteinander kombiniert und durch einige neue Nummern erg\u00e4nzt, so dass ein eigenes, neues Produkt entstanden ist.<\/p>\n<p>Recht eigenartig ist die hier zu h\u00f6rende Musik. Eine Art von Ethno-RIO oder World-Elektronik schallt hier aus den Boxen, avantgardistische Klangr\u00e4ume, experimentelle Soundgem\u00e4lde, gemalt von einer Vielzahl von elektronischen und akustischen Instrumenten, und unterlegt mit exotischer Perkussion, unz\u00e4hligen Ger\u00e4usch-Samples und Effekten.<\/p>\n<p>Mit &#8220;Kulu Hatha Mamnua&#8221; f\u00e4ngt die Scheibe noch recht harmlos an. Nah\u00f6stliche Perkussion, ein von ebendort stammendes Zupfinstrument und verschiedene exotische Klangschnipsel sorgen f\u00fcr Ethno-Flair. Dazu erklingen Posaune und Klarinette, ein kleiner Chor und volumin\u00f6se Keyboardfl\u00e4chen, und erzeugen etwas, das man vereinfachend als elektrifizierte, farbige Worldmusic bezeichnen k\u00f6nnte. Allerdings geht das Ganze nicht so leicht ins Ohr, wie die meisten Produktionen aus dieser Ecke des Musikschaffens. Sehr dicht verwoben sind die verschiedenen Klangfragmente und Melodielinien, und eher sperrig w\u00e4lzen sich die T\u00f6ne in den Geh\u00f6rg\u00e4ngen voran. Zu beginn von &#8220;C&#8217;est loin&#8221; bekommt die Musik erstmals eine d\u00fcstere F\u00e4rbung, ehe das St\u00fcck in ein sehr rhythmisches, tranceartiges Perkussionskonglomerat \u00fcbergeht. Mit &#8220;Animist&#8221; wird es dann richtig schr\u00e4g. Hier wabern und dr\u00f6hnen verschiedene Kl\u00e4nge durcheinander, unterlegt mit einer industriell wirkenden Schlagzeugbegleitung. \u00c4hnlich d\u00fcstere Soundwelten gibt es auch in &#8220;Mer Morte&#8221; oder &#8220;Mutation&#8221; zu h\u00f6ren. Dazwischen gibt es, quasi zur Erholung, ruhigere und auch heiterere St\u00fccke, in denen mitunter ein Akkordeon f\u00fcr &#8220;franz\u00f6sische&#8221; Stimmung sorgt, getragene Kirmes-\/Kaffeehausmelodien vorbeiziehen, Wasser aus den Boxen pl\u00e4tschert, Fl\u00f6ten erklingen, volles Klangschweben f\u00fcr hypnotische Atmosph\u00e4re sorgt oder ein Saxophon ein jazziges Element einbringt. Mit &#8220;Vision of Hope&#8221; hat sich sogar eine Art jazzig-funkiger Reggae auf die Scheibe verirrt.<\/p>\n<p>Mit &#8220;La Mort guette&#8221; gibt es zudem noch ein St\u00fcck mit Gesang. Recht schr\u00e4g, fast punkig ist diese Nummer, mit rumpelndem Bass, s\u00e4genden Gitarren- und Keyboardkl\u00e4ngen und einer sehr abgefahrenen Schlagzeugarbeit. Das St\u00fcck endet in einem industriellen Freak-Out. Klasse!<\/p>\n<p>&#8220;Kulu\/Manoeuvres&#8221; bietet ein extrem abwechslungsreiches Durcheinander an komplexem Klang, welches bisweilen an die Musik von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=1100\">The Future Sound Of London<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=127\">Art Zoyd<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=339\">Samla\/Zamla<\/a>\u00a0oder\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=1282\">This Heat<\/a>\u00a0erinnert, meistens aber ziemlich unvergleichlich aus den Boxen quillt. Wer die Werke der eben genannten Gruppen sch\u00e4tzt, d\u00fcrfte auch gegen &#8220;Kulu\/Manoeuvres&#8221; keine Aversionen entwickeln. Bestellen kann man die CD \u00fcbrigens direkt bei\u00a0<a href=\"https:\/\/mensch3000.ch\/products\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mensch Music<\/a>.<\/p>\n<p><a class=\"left\" href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=general&amp;page=wertung\">Wertung<\/a><a class=\"left\" href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=list&amp;gradecont=13\">12\/15<\/a><\/p>\n<table id=\"table17\" border=\"0\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/rot2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/rot2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/rot2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/orange2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/orange2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/orange2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/gelb2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/gelb2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/gelb2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/gruen2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/gruen2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/gruen2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/grau2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/grau2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-size: small;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/images\/grau2.jpg\" alt=\"\" width=\"11\" height=\"10\" \/><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h4><a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/album_12743.html#oben\">Baby Blaue Seiten<\/a>\u00a0&#8211;<i>\u00a0ein unverzichtbares Portal f\u00fcr wirkliche Musik (Juni 2012)<\/i><\/h4>\n<p>Eigentlich wollte er ja keine CD mehr machen, der Fizz\u00e8 aus Weite in der Ostschweiz an der Grenze zu Lichtenstein. Aber, dann kam es doch anders. Der Babyblaue Leser mit gutem Ged\u00e4chtnis kennt Fizz\u00e8 von &#8220;<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=review&amp;albumId=8057\">Sha<\/a>&#8221; und &#8220;<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=review&amp;albumId=5971\">Kulu\/Manoeuvres<\/a>&#8220;. Weltmusikalisches, Jazzrock, Avantgardistisches und Progressives vermengt der Schweizer meist, der der Neuenburger RIO-Schule entstammt, dem Umfeld von Bands wie Debile Menthol, Nimal und dem Ensemble Ray\u00e9. Viel ist er rumgekommen in der (Musik)welt, doch offenbar hat er sich dann irgendwann zur Ruhe gesetzt (zumindest als selbstschaffender Recording Artist, als Produzent, Toningenieur und Gastmusiker war er weiterhin sehr aktiv), war doch das 2006 erschienen &#8220;Sha&#8221; bis vor Kurzem das letzte musikalische Lebenszeichen von Peeni Waali.<\/p>\n<p>2009 kam dann Alan Kushan, der auf &#8220;<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=review&amp;albumId=8057\">Sha<\/a>&#8221; schon als akustischer Gast zu h\u00f6ren war (pers\u00f6nlich hatte man sich noch nie getroffen), zu Besuch in die Schweiz. Der persische Santur-Virtuose und S\u00e4nger initiierte schnell einige musikalische und kompositorische Arbeiten, die dann bei einem erneuten, ausgedehnten Aufenthalt im Mensch-Studio in Weite ausgebaut und perfektioniert wurden. Und dann war es passiert, Fizz\u00e8 war infiziert und es entstand ein weiteres Klangwerk, welches erweitert um diverse Gastbeitr\u00e4ge und perfekt produziert als nun wirklich letztes Album (ja ja &#8230; sag niemals nie!) von Peeni Waali Anfang 2012 auf CD ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Weltmusik gibt es auf &#8220;Sha Tab&#8221; zu h\u00f6ren, mehr oder weniger. Kushans Santur (die persische Version eines Psalteriums, also eine Art Hackbrett) und sein Gesang bilden die Grundlage der meisten St\u00fccke. Dazu kommen floydig-spacige E-Gitarren, allerlei fl\u00e4chige Sounds und nat\u00fcrliche Ger\u00e4usche, Vintage-Georgel, Polka-Akkordeon, einiges an Gebl\u00e4se (Sax, Tuba, Posaune, Alphorn, Fl\u00f6ten und Klezmerklarinetten), Cello, warm brummende bis knackig knurrende B\u00e4sse, Maulgetrommel, Schlagzeug, diverse weitere Perkussion und sonst noch so allerlei Geklapper und Geklimper. Mit den Produkten all dieser Klangerzeuger braut Fizz\u00e8 hier seinen Welt-Artrock oder progressiven Ethno-Jazzrock aus Jazz, Rock, Ambientkl\u00e4ngen, Exotischem, Alpenfolklore, Polkakammerrock, Dub, etwas symphonischem Retroprog und verqueren RIO-Reminiszenzen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist eine ausgesprochen unterhaltsame und farbige Angelegenheit, die zwischen flottem Perserprog (dominiert von den kernig-gef\u00fchlvollen &#8220;Gehacke&#8221; Kushans), eher getragenen Kaffeehauskl\u00e4ngen, urigem Akkordeont\u00e4nzen, von E-Gitarren bzw. Querfl\u00f6ten und Sax getragenen Jazzrockausfl\u00fcgen, tiefgr\u00fcndigen Klangseen mit Ambientgrundlage, orchestralem Ethnokammerprog, kantigerem Wordrock (&#8220;Ridaan&#8221;) und filigranen, dicht vernetzten Instrumentalwechselspielen hin und her schwankt. Zum Abschluss gleitet dann eine getragene Santur-Kammerjazz-Version von Robert Wyatts &#8220;Mass Medium&#8221; (vom Album &#8220;<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=review&amp;albumId=1060\">Old Rottenhat<\/a>&#8220;) aus den Boxen.<\/p>\n<p>Ein weltumfassendes Gemenge an unkonventionellem, etwas verr\u00fccktem, dicht verwobenem, aber durchaus rundem und wunderbar transparent produziertem Klang ist auf &#8220;Sha Tab&#8221; zu finden, das auf sehr sympathische Art und Weise einen ganz eigenen, locker-eindringlichen Charakter entfaltet. Ich variiere einfach mein Fazit zu &#8220;Sha&#8221; und wende es hier wieder an: Wer einmal etwas anderes h\u00f6ren m\u00f6chte, wer exotische und anspruchsvolle Kl\u00e4nge sch\u00e4tzt, der sollte in &#8220;Shab Tab&#8221; dringend einmal reinh\u00f6ren!<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Vom schwedischen Klangzauberer und Melodien-Erfinder Lars Hollmer gibt es ein letztes posthumes Album &#8220;With Floury Hand&#8221;, liebevoll zusammengestellt von seinem Sohn. Dazu \u00fcber 60 Minuten Bildmaterial von 2008, neben einem franz\u00f6sischen Festival kommt zum Schluss auch eine winzige Kulturbeiz aus der Ostschweiz zum Zuge, aus einer Ortschaft mit dem sch\u00f6nen Namen Weite: ein Duo-Auftritt mit Peeni Waali-Begr\u00fcnder Fizz\u00e8. Der Rec Rec-Reporter war nat\u00fcrlich informiert vor Ort &#8211; und kam gar unbeabsichtigt ins teilweise verwackelte Bild\u2026<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"w-image align_center\"><div class=\"w-image-h\"><img width=\"329\" height=\"130\" src=\"https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/RollingStoneJan2012.jpg?wsr\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/RollingStoneJan2012.jpg 329w, https:\/\/mensch3000.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/RollingStoneJan2012-300x119.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><b>Auf Barbara Dennerleins Januar 2012 Info-Letter fanden wir den freundlichen Link:<\/b>\u00a0<b>Shab Tab<\/b><br \/>\nSo hei\u00dft die neue CD des Schweizer Multiinstrumentalisten Fizz\u00e8, der dieses Projekt gemeinsam mit Alan Kushan verwirklicht hat. Unterst\u00fctzung holten sich beide bei zahlreichen weiteren Musikern. Und deshalb wurde die Musikergemeinschaft flugs zur &#8220;Peeni Waali All Stars&#8221; ernannt. Hier treffen Hammondorgel auf Milkpots, Tuba und Euphonium auf Santur, Cello auf Hackbrett. Eine wild erscheinende Mischung, doch f\u00fcgen sich die unterschiedlichen Kl\u00e4nge auf magische Weise harmonisch ineinander. Barbara Dennerlein wirkte beim Titelst\u00fcck und bei einem weiteren Titel mit. Die CD ist\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mensch3000.ch\/products.htm\">direkt beim Originator erh\u00e4ltlich<\/a>. Und es gibt zum reinh\u00f6ren und anschauen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=P0ywZT6Bei0\">ein Video<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h6>Rezensionen Von:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=reviewer&amp;left=reviewer&amp;top=reviews&amp;reviewercont=20\">Achim Breiling<\/a>\u00a0<a title=\"Feedback zu dieser Rezension direkt an den Rezensenten\" href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=feedback&amp;review=12826\">@<\/a><\/h6>\n<p>Peeni Waali ist wohl Fizz\u00e8 (siehe\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=2193\">Kulu\/Manoeuvres<\/a>), ein Gew\u00e4chs der Schweizer RIO-Folk-Szene, die um die ehemaligen Mitglieder von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=2289\">Debile Menthol<\/a>\u00a0entstanden ist (siehe auch\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=2294\">L&#8217;Ensemble Ray\u00e9<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"http:\/\/www.babyblaue-seiten.de\/index.php?content=band&amp;bandId=2309\">Nimal<\/a>). Schildpatt ist vermutlich Roland Schiltknecht, oder Gabriel Schiltknecht, oder beide. &#8220;Sha&#8221; ist jedenfalls das neueste Werk von Fizz\u00e8 und den Schildknechts. Aufgenommen wurde das Album, so steht&#8217;s innen im Digipack, im Mensch Studio in Weite, im Haus der Schildknechts, in den Alpen, in Jamaika, in Paris, in Ghana, in Hongkong, in England, in M\u00fcnchen, in Neuchatel und noch an einigen anderen, inzwischen vergessenen Orten. Auch die gro\u00dfe Zahl an Musikern die hier beteiligt waren (auch wenn die meisten nur in ein oder zwei Nummern auftauchen) belegt, dass hier eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Mischung geboten wird.<\/p>\n<p>Als progressiven World-Jazzrock w\u00fcrde ich die Musik von Peeni Waali vs. Schildpatt bezeichnen. Exotisches, Jazz, Rock, Ambientkl\u00e4nge und Alpenfolklore werden hier vermengt, versehen mit einem Schuss Polkakammerrock, Dub, Reggae, Improvisiertem, RIO und Drum &amp; Bass. Bass und recht viel Perkussion treiben die Nummern voran. Dazu erklingen allerlei seltsame und weniger seltsame Instrumente, die sich mitunter in den Vordergrund arbeiten (und das dann sehr virtuos), bzw. sich klangf\u00fcllend eher im Hintergrund aufhalten: Hackbrett, Santur (auch eine Art Hackbrett), Alphorn, Akkordeon, Hammondorgel, E-Gitarre, Sax, Fl\u00f6te, Posaune, Cello, Violine, Didgeridoo, Mandoline, Ukulele und einige mehr. Gesungen und gesprochen wird auch gelegentlich, insbesondere von einer Gruppe mongolischer Kehlkopfs\u00e4nger. Schlie\u00dflich gibt es noch diverse Sounds und Ger\u00e4usche, Soundscapes und Tierlaute (und nat\u00fcrlich echtes Schweizer Kuhglockengebimmel) zu h\u00f6ren. Das Ergebnis ist eine sehr druckvoll und ausgewogen produzierte Mischung aus Jazz, Rock und Folkloristischem, welches mal asiatisch, mal afrikanisch, mal irisch-g\u00e4lisch, mal alpenl\u00e4ndisch beeinflusst zu sein scheint. Fast immer zu h\u00f6ren ist das Hackbrett von Roland Schildknecht, mit seinen charakteristischen, perlenden und geh\u00e4mmerten Saitenkl\u00e4ngen. Das ergibt ausgesprochen interessante Kontraste, z.B. in &#8220;Sha-King Reggae&#8221;, wenn zu Reggaerhythmen gehackt wird. Sehr gut kommen auch die Stellen, in denen Peter Gisler mit dem Alphorn dazwischentutet, in &#8220;Tierfehd City&#8221; z.B., in dem Akkordeon, Didgeridoo und Alphorn f\u00fcr sonores R\u00f6hren sorgen.<\/p>\n<p>Ethnojazzrock, Worldprog, Ambientfolklore &#8230; so etwas in der Art machen Fizz\u00e8 und Kollegen hier. Sehr klangvoll, locker und abwechslungsreich, ja spannend ist das Ganze jedenfalls. Durchaus melodi\u00f6s noch dazu, gut anh\u00f6rbar, auch wenn ich weiter oben etwas von Improvisiertem und RIO geschrieben habe. Kurzum: Wer einmal etwas anderes h\u00f6ren m\u00f6chte, wer exotische Kl\u00e4nge sch\u00e4tzt, anspruchsvoll und jazzig-rockend dargeboten, der sollte hier einmal reinh\u00f6ren!<\/p>\n<p>Ach ja, fast h\u00e4tte ich&#8217;s vergessen! &#8220;Sha Zoo&#8221; wird auch konservative Progger zum Schmunzeln bringen. In dieser &#8220;Hommage to Gentle Giant&#8221; sind unz\u00e4hlige Fragmente und Fitzelchen aus St\u00fccken der gro\u00dfen Band verwoben. Zudem r\u00f6hrt hier Barbara Dennerleins Hammond wunderbar nach Vintage-Art. Tolles St\u00fcck! Tolle Platte!<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>\u00fcber\u00a0SHA<br \/>\nDie drei ersten Titel kn\u00fcpfen persisch\/arabische (?) und schweizer (&#8220;Gr\u00fcezzi&#8221;) Kl\u00e4nge zu einem herrlichen, leicht groovenden Klangbild, dem ich unbegrenzt zuh\u00f6ren kann. Ein Orgelsolo von Barbara Dennerlein, ein Sax-Solo von Steve Gregory, die beiden Hackbretter persischer (Alan Kushan auf der Santur) und schweizer Provenienz (Roland Schildknecht), alles passt, ist spannend gemischt (Fizz\u00e8s Spezialit\u00e4t) und flie\u00dft in einem v\u00f6llig entspannten Strom ins Ohr hinein.Dann kommen ein Balafon und westafrikanische Kl\u00e4nge (auf Balakan) hinzu; kaum hat man den Wechsel der Klangfarben registriert, spielt Fizz\u00e9 ein eing\u00e4ngiges, sehr europ\u00e4isches Fl\u00f6tensolo in den Track hinein, bei dem man sich einen Reigentanz unter der Linde vorstellen mag, ein liebender Meister (Ljubo Majstorovic) spielt Gitarre &#8230;Balakan ist toll.Der Klasiker von Peeni Waali darf nicht fehlen und folgt, selbstverst\u00e4ndlich wieder in neuem Mix: &#8220;<a class=\"new\" title=\"Beacon Of Hope (page does not exist)\" href=\"http:\/\/scratchpad.wikia.com\/index.php?title=Beacon_Of_Hope&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Beacon Of Hope<\/a>&#8220;, mit LKJs Stimme,\u00a0<a title=\"Rico Rodriguez\" href=\"http:\/\/scratchpad.wikia.com\/wiki\/Rico_Rodriguez\">Ricos<\/a>\u00a0Horn &#8230; Diesmal \u00fcber 7 Minuten &#8230; mit allem, was man sich w\u00fcnschen kann. Es gewinnt an Fahrt, zun\u00e4chst unmerklich, dann mit Barbara Dennerleins Hammond mehr &#8211; dann mit Ricos Horn stoppt der Drive, Johnson spricht sein Gedicht vor dem Klang von Fl\u00f6te und Hackbrett, der Drive kehrt zur\u00fcck, Akkordeon stimmt ein in den Jubel bis die Posaune von Rico dem ganzen die Kr\u00f6nung verleiht. Die beste Version &#8211; so far!&#8221;<a class=\"new\" title=\"Clich\u00e9 Alpum (page does not exist)\" href=\"http:\/\/scratchpad.wikia.com\/index.php?title=Clich%C3%A9_Alpum&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Clich\u00e9 Alpum<\/a>&#8221; beginnt, wo Beacon endete, mit Ricos Horn, untermalt von Kuhglocken, dann stimmen Hackbrett und Jodler eine kleine Melodie an gegen die dann eine ebenso kleine arabische Melodie gesetzt wird. So harmonisch, Integration perfekt!Nach &#8220;Tannz(apfel)&#8221; folgt &#8220;Sha-King Reggae&#8221;, dem Rico einen markanten Tupfer aufsetzen kann. Daniel Spahni, der auch auf Lee Perry&#8217;s letztem Album die Drums spielte, ist f\u00fcr den federleichten Rhythmus zust\u00e4ndig.Es folgen die sog. Bonustracks: Tribal Tunsch&#8217;s Hokus Pokus, eine lange Version von Der mit dem Derwisch tanzt (kann gar nicht lang genug sein), und dann schlie\u00dflich Alpini Waali, ein ganz h\u00fcbsches, kleines St\u00fcckchen Fizz\u00e8&#8217;scher Spielerei zum Abschluss.Warum gibt&#8217;s das nicht alle 3 statt alle 6 Jahre?- braunov, Jan. 2007<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>9. Peeni Waali &#8211; Skarab<br \/>\nIn der taz wurde die CD &#8220;The Dawn Of Peeni Waali&#8221; (1990) als Platte des Jahrhunderts bezeichnet. Oder wie Fizz\u00e8 sagen w\u00fcrde: ger\u00fcgt&#8230; Mehr \u00fcber Fizz\u00e8 und sein Projekt Peeni Waali erf\u00e4hrt man hier:<a href=\"http:\/\/www.mensch3000.ch\/\">http:\/\/www.mensch3000.ch<\/a>. CD&#8217;s kann man von ihm nur \u00fcber diese Mailadresse erhalten. (Schweiz)<br \/>\nDer Muezzin stammt \u00fcbrigens aus Dschidda (Saudi Arabien). Anfang der 80er nahm Fizz\u00e8 ihn dort auf einem Marktplatz auf. Mitte der 90er hatte Fizz\u00e8 tats\u00e4chlich die Gelegenheit, dem Muezzin dieses St\u00fcck vorzuspielen. Er war \u00fcber diese &#8220;Gottesl\u00e4sterung&#8221; emp\u00f6rt. Es ist ein weiter Weg zur Verst\u00e4ndigung zwischen den Menschen auf dieser Welt&#8230; Den Ba\u00df spielt \u00fcbrigens Robbie Shakespeare, den man auf jeder zweiten Platte findet ;-). Zum Beispiel oft bei den Rolling Stones.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Der Leuchtk\u00e4fer flog aus Jamaika in die Schweiz und brachte eine Trilogie von Platten hervor, die mit dieser j\u00fcngsten Ver\u00f6ffentlichung (vorl\u00e4ufig) abgeschlossen wurde. Die Musik, die hier zusammenfloss, ist nichts anderes als gro\u00dfartige, mit einem Reggaebeat unterlegte Weltmusik. Wer sonst hat schon Titel von Dylan und George Brassens hintereinandergekoppelt, Reggae mit Schweizer K\u00e4se (\u201eEmmentaler Dep\u201c) verkn\u00fcpft und alles mit arabischem Stra\u00dfenl\u00e4rm unterlegt?<\/p>\n<p>Peeni Waali entstand Ende der achtziger Jahre, als Fizz\u00e9, eine schweizer Reggaeformation, die Heart Beat Band, produzieren sollte, aber keine Ahnung von Reggae hatte. Er reiste kurzentschlossen nach Kingston und spielte \u00fcber fr\u00fcher aufgenommene Basictracks in den MusicWorks, Penthouse und Mixing Lab Studios Spuren mit Musikern wie Dean Fraser (sax), Robbie Shakespeare (b), Rico (tb) und Deadley Headley (sax) ein.<\/p>\n<p>Rico Rodriguez folgte in die Schweiz und im Laufe der Jahre viele weitere Musiker, von Linton Kwesi Johnson \u00fcber Barbara Dennerlein bis zu Georgie Fame. Nur Lee Perry selbst musste nicht weit anreisen, um seine Kommentare \u00fcber die Tracks zu verstreuen.<\/p>\n<p><b>The Eve of Peeni Waali<\/b>\u00a0versammelt einen atemberaubenden Mix aus dem \u00fcber Jahre gesammelten Material. Neue Titel werden erg\u00e4nzt durch Neuabmischungen und Dubversions \u00e4lterer Aufnahmen. \u201e<i>Beacon of Hope<\/i>\u201c, das Lied \u00fcber Peeni Waali, wie der Leuchtk\u00e4fer in Jamaika genannt wird, mit LKJ, der Dennis Bovell Dub Band und Rico\u2019s Posaune. Es gibt eine Wiederbegegnung mit \u201e<i><a href=\"http:\/\/www.geocities.com\/braunovi\/000Tracks\/RockamanSoul.htm\">Rockaman Soul<\/a><\/i>\u201c, einem Titel, der abgeleitet vom Gospel Rock My Soul um 1960 in Jamaika erstmals f\u00fcr Furore sorgte, ebenso wie eine Wiederver\u00f6ffentlichung der Aufnahmen, wegen derer Fizz\u00e8 1987 eigentlich nach Jamaika gereist war, die Aufnahmen der 89er Crossroads-Maxi der Heart Beat Band feat. Rico. CD1 \u00f6ffnet mit Alton Ellis\u2018 Klassiker \u201e<i>I\u2019m Still In Love With You<\/i>\u201c, gefolgt von \u201e<i>Beautiful Lady<\/i>\u201c, bei dem die Hornsection gleich doppelt besetzt ist: auf der einen Seite liefern Rico und Deadley Headley ihre eingespielten, weichen Linien, denen auf der anderen Dean Fraser\u2019s Solo auf dem Altsaxophon gegen\u00fcbersteht. \u201e<i>Game<\/i>\u201c er\u00f6ffnet CD2: die Komposition von Fizz\u00e8 wird befl\u00fcgelt von Barbara Dennerlein\u2018s Hammond B3 Orgelspiel sowie dem Gleichklang von Jodel und jamaikanischer Posaune \u00fcber einem Reggae-Riddim. Da das alles ebenso unvorstellbar ist wie das, was Lee Perry \u00fcber die Schweiz und diese Musik zu sinnieren hat, sollte man sie sich anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>(Bezug der CDs direkt \u00fcber www.mensch3000.ch)<br \/>\n&#8211; Mr. Braunov, 19.1.2000<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>gesehen auf\u00a0<a href=\"http:\/\/www.swiss-music-news.ch\/welcome.html?\/cd\/reviews\/peeniwaali_99.html\">Swiss Music News<\/a>:<br \/>\nFizz\u00e8 hat es geschafft: sechs Jahre nach Ver\u00f6ffentlichung des schweizerisch-jamaicanischen Meisterwerkes \u00abPeeni Waali\u00bb (Leuchtk\u00e4fer) hat der Initiant und Produzent die Fortsetzung des auf Kulturaustausch und Klangvielfalt ausgelegten Gemeinschaftsprojektes im Kasten.The Return of Peeni Waali\u00bb wurde von nicht weniger als 44 Interpreten eingespielt, darunter Taj Mahal, Linton Kwesi Johnson, Rico Rodriguez, Lee Scratch Perry, eine fantastische Barbara Dennerlein oder Gilles \u2018Dizzi\u2019 Rieder). Eine Pre-Release-Edition gibt\u2019s bei Fizz\u00e8s Firma Mensch Music (Tel.: 081-783 33 69), eine gek\u00fcrzte internationale Fassung soll auf dem britischen Label LKJ erscheinen, ein CH-Vertrieb wird noch gesucht.<br \/>\nNach der 1991 erschienenen ersten CD von Peeni Waali (\u00abThe Dawn Of&#8230;\u00bb) und der einer Fortsetzung 1997 (\u00abThe Return\u00bb) hat Mastermind \u201aFizz\u00e8\u2018 ein weiteres Oeuvre vorbereitet. Immerhin konnte er hierf\u00fcr auf zahllose unfertige Aufnahmen fr\u00fcherer Sessions zur\u00fcckgreifen, andererseits haben sich seither auch einige neue Ideen angesammelt. Diese wurden wiederum mit einer grossen Zahl von Mitwirkenden aus der ganzen Welt realisiert und zu einer mal l\u00fcpfigen, mal psychedelisch anmutenden, mal queren und dann wieder \u2013 Reggae und Dub sei Dank &#8211; sehr eing\u00e4ngigen Melange aufbereitet. F\u00fcr \u00dcberraschungen ist jedenfalls gesorgt und auch f\u00fcr auskriechende Spielzeit, wird diese Trilogie doch mit einer Doppel-CD abgeschlossen.<\/p>\n<p>Wer Rico, LKJ (Linton Kwesi Johnson), Robbie Shakespeare, Barbara Dennerlein und und und mag, sollte unbedingt einen Blick auf das Peeni Waali-Projekt des Schweizers Fizz\u00e8 werfen. Der war \u00fcbrigens zeitweise Produzent von Gentle Giant (auch so eine mittlerweile zu Unrecht vergessene Band).<\/p>\n<p>Die CD&#8217;s von ihm gibt&#8217;s nicht im Handel, sondern nur direkt bei\u00a0<a href=\"https:\/\/mensch3000.ch\/kontakt\/\">Mensch Music<\/a>\u00a0zu bestellen. Aber es lohnt sich absolut. Die &#8220;Return Of The Peeni Waali&#8221; wurde \u00fcbrigens von der taz als Platte des Jahrhunderts bezeichnet (was auch immer das hei\u00dfen soll). Darauf befindet sich der geniale Opener &#8220;Nice Time&#8221; mit Lee &#8220;Scratch&#8221; Perry &#8211; ein Reggae-St\u00fcck mit Schweizer-Folklore-Elementen.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>aus dem Bestellkatalog vom besten Plattenshop der Schweiz (<a href=\"http:\/\/www.recrec-shop.ch\/Katalog\/Herbst%2098.html\">RecRec Z\u00fcrich<\/a>) und hoi Veit!<br \/>\n<strong>FIZZE \/ DIZZI\u00a0 Kulu \/Manoeuvres<\/strong>\u00a0(80-87\/96) 32.00<br \/>\n73:59\/24. Mit &#8220;Kulu Hatha Mamnua&#8221; (80-85) hat FIZZE aka PEENI WAALI aka MENSCH MUSIC sehr sch\u00f6n die Stimmung der MADE TO MEASURE-Serie auf Crammed Records eingefangen. Dieses fr\u00fche Dokument einer universellen \u201aWorld Music\u2018 aus der Schweiz geht eindeutig musikalisch in dieselbe Richtung. Es ist dann auch kein Zufall, dass FIZZE die beiden St\u00fccke &#8220;Odessa&#8221; (AKSAK MABOUL) und &#8220;Ton\u00f6ga&#8221; (LARS HOLLMER) covert. \u2013 Gekoppelt mit &#8220;Manoeuvres D\u2019Automne&#8221; (87) von GILLES-V. \u201aDIZZI\u2018 RIEDER, damals bei DEBILE MENTHOL, heute bei HALF JAPANESE. Sein Album ist dunkler &amp; dramatischer, mit sehr mitreissenden Passagen. Zwei Platten, auf dieser CD in der Songfolge durcheinandergemischt, die aber bestens miteinander harmonisieren. Mit 6 Bonustracks Limited Edition!<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Internet KommentarePlatten wie diese k\u00e4men in einer normalen, durch kalkulierendes Budgetdenken gepr\u00e4gten Firma nie zustande. Ihre Voraussetzung ist ein geradezu fanatischer Idealismus, ihr N\u00e4hrboden eine bedingungslose Liebe zur Musik. (Klaus Frederking &#8211; Stereo Magazin) vom Bad Alchemist (Januar 2012) THE PEENI WAALI ALL STARS\u00a0ShabTab\u00a0(Mensch Music, AGR 017): So alle 5 bis 4 Jahre legt der...","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[75],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3491"}],"collection":[{"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3491"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3603,"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3491\/revisions\/3603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mensch3000.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}